Mittwoch, 27. September 2023

Tag 4 => „habe ich noch ein Ass im Ärmel?“ => Crescent/Oregon – Reno/Nevada

Dienstag, 26.09.23
gefahrene Kilometer: 550 km


Ich wache nachts mehrfach auf. Ich bin nervös. Wie wird das Wetter? Ich checke nachts immer mal wieder diverse Wetter Apps und das Regenradar. Habe ich noch ein Ass im Ärmel? Ja!..und zwar im doppelten Sinne. Es geht in die Spielerstadt Reno in Nevada, diese wird gern als die kleine Schwester von Las Vegas bezeichnet. Aber das eigentliche Ass ist das Wetter dort. Bis zu 30 Grad und sonnig. Nach zwei Tagen (und seit ca. 1.000 km Strecke) Regen möchte ich gern mehr oder wenige den ganzen Tag mal wieder bei Sonne fahren, daher beschließ ich, schon gegen 05.30 Uhr loszufahren, zumal auch der Wetter App sagt das dann Pause zwischen zwei Regenfronten herrscht. Im Lichtschein meiner Kopflampe bepacke ich mein Motorrad, um 05:30 Uhr geht es los. Heute muss noch die Lange Unterhose und das Langarmshirt zusätzlich „ran“. Es sind 6 Grad Außentemperatur als ich starte. Es ist stockdunkel, das Licht der Kawasaki ist „kerzenartig“ . Das Licht heutzutage bei modernen Motorrädern/Autos ist um Längen besser. Natürlich fängt es auch irgendwann wieder an zu regnen. Die ersten 1,5 Stunden sind sehr anstrengend, ich sehe wenig und ich bete das nicht plötzlich ein Hirsch oder ein Elch auf der Straße steht. Es geht alles gut, gegen 7:00 Uhr wird es hell, die nächste Tankstelle ist meine. Es gibt Kaffee für mich (…so wie ihn die Amerikaner ihn mögen…groß, dünn, heiß) und Benzin für „Lady blue“.

Die nächsten Stunden sind so „semi“, aber dann geht mein Plan auf: gegen 10:00 Uhr bin ich bereits in Kalifornien (ich will zwar nach Nevada aber muss dafür durch die nordöstliche Ecke von Kalifornien durch) und es reißt auf, die Sonne kommt durch, es sind 20 Grad. Wunderbar, jetzt fängt die Tour an Spaß zu machen. Ich fahre ab jetzt nur noch gut ausgebaute Bundesstraßen, keine Autobahn mehr. Die Landschaften wechseln sich ab, mal Farmland, mal Berge die durch aus bis auf 2.000 Meter hochgehen. Es gibt schöne Kurven, was in den USA ja auch nicht selbstverständlich ist, da geht es oftmals über lange Strecken nur gerdeaus. Es liegt Kiefernduft in der Luft, die Landschaft ist teilweise recht felsig, überwiegend vulkanischer Natur. Ich passiere mehrere Nationalparks links und rechts an meiner Route, die das hier vorhandene vulkanische Gestein als Thema haben (z.B. den „Lassen Volcanic National Park“)

Mittags mache ich spontan ein Picknick am Straßenrand, ich hatte gestern noch meine erprobte Standardverpflegung für unterwegs dazu eingekauft: Weißbrot, Kochschinken, Barbecue Sauce und heute mal zusätzlich Nudelsalat.

Nach 10 Stunden seit Abfahrt und nach 550 km erreiche ich bei ca. 28 Grad Außentemperatur Reno in Nevada. Ich beziehe das Casinohotel „Circus Circus“. Warum einen Casinohotel ? Nun, diese sind meist günstiger als "normale" Hotels (zumindestens von Montag bis Donnerstag) da so die potentiellen "Spieler" so in die Casinos gelockt werden. Übrigens sind im Casino auch nie Fenster und nie Uhren. Spieler sollen die Zeit vergessen!

Es ist Nachsaison, es ist sehr wenig los. Am Empfang des "Circus Circus" sitzt genau eine Person die sich mehr oder weniger langweilt. Das Gebäude ist riesig, es sind endlose Wege zu gehen. Ich habe ein „Deja vue“…1994 bei meinem ersten Besuch in Las Vegas war ich auch im gleichnamigen Kasino. Das „Circus Circus“ gilt als eher preiswerteres Hotel Casinos, trotzdem habe ich von der Qualität her hier bisher das beste Zimmer auf meiner Reise (…und ich glaube auch das bleibt für diese Reise auch so) bezogen.

Der Plan hierher zu fahren hat sich gelohnt, das Wetter ist jetzt so wie es haben möchte. Jetzt ab ins Kasino? Eher nicht, ich bin nicht so der Spielertyp. Ich schaue mir die bunten Außenfassaden der anderen Casinos an. Ich werde sie aber nicht besuchen, nach dreimaligem Aufenthalt in den letzten Jahrzehnten in Las Vegas weiß ich das die Casinos einem suggerieren wollen das es überall ja ganz unterschiedlich ist. Dem ist aber nicht so, außen sehen alle unterschiedlich aus, aber innen sind im Prinzip alle gleich. Ich schlendere am Abend die Straßen hier noch ca. eine Stunde auf und ab dann habe ich auch schon alles gesehen. Ich bin ein wenig enttäuscht, ich habe mir von der "bunten Casinowelt" hier mehr vorgestellt. An Las Vegas kommt Reno vom "Bling Bling" Faktor nicht ran.

Übrigens: die Casinos machen in Reno nur einen geringen Teil der Wirtschaftsleistung der Stadt aus….im Gegensatz zu Las Vegas

Dienstag, 26. September 2023

Tag 3 => „anders als geplant“ => Woodland/Washington – Crescent/Oregon

Montag, 25.09.23
gefahrene Kilometer: 380 km


Nachts um halb drei gehe ich vor die Tür, ich wissen möchte ob der Regen aufgehört hat. Fehlanzeige…es gießt wie aus Eimern. Nun regnet es schon ca. 12 Stunden am Stück. Ich schreibe ein wenig meinem Blog, dann lege ich mich wieder hin. Ich werde nun meinem ursprünglichen Plan aufgeben und später losfahren. Eigentlich sollte es in die Berge zum Mount Sankt Helens gehen. Dem Vulkan, der am 18.Mai 1980 ausgebrochen ist, fehlen seit dem Ausbruch ca. 400 Meter an ursprünglicher Höhe.

Die Fahrt zum Mount Sankt Helens macht keinen Sinn, die Sicht ist dafür einfach zu schlecht. Ich muss den Plan verwerfen. Also einfach erst einmal (heute so gegen 08:00 Uhr) los und dann weitersehen. Ich checke vorab noch diverse Wetterapps und sehe auf dem Regen Radar das ein Regenband nach dem anderen vom Pazifik her auf die Küste trifft und dann abregnet. Da die Wolkenbänder eine Ausdehnung von Nord nach Süd haben und ich auch von Nord nach Süd Fahre habe ich keine Chance auszuweichen, ich fahre mitten durch die Regengebiete und das stundenlang. Nach 300 km Dauerregen und anstrengender Fahrt auf der Interstate I-5 verlasse ich die I-5 auf den Highway 58 welcher nun in südöstlicher Richtung ins Landesinnere führt. Nur weg von der Küste denke ich und tatsächlich, der Regen wird langsam weniger und ich sehe so langsam auch mal wo ich eigentlich so langfahre. Eine Landschaft sehr grün mit Tannen, bergig, kurvig, Flüsse neben der Straße. So im Prinzip „Schwarzwald“ würde ich sagen. Die Karte sagt mir das links und rechts die Berge zwischen 2.000 und 3.000 Meter hoch sind…nur sehen kann ich diese nicht da die Wolken zu tief hängen. Ich muss einen 1.600 Meter Pass überqueren, die Temperatur fällt auf 13 Grad (sonst sind es so ca. 17 Grad) auf dem Gipfel stehen Skilifte, Schilder mahnen zum Anlegen von Schneeketten. In einigen Wochen kann hier bestimmt schon Schnee liegen. Nach dem Überqueren der Berge hört der Regen nahezu auf, ich darf noch knappe 100 km fast Regenfrei fahren, danke! Die Bergkette schirmt das Hinterland vor dem schlechten Wetter vom Pazifik her ab, die Berge sind eine natürliche Barriere. 

Ich erreiche heute schon früh gegen 16:00 meinen Zielort Crescent in Oregon. Ich bin früh dran da ja mein Ausflugsprogramm am Vormittag ausgefallen ist. Nun habe ich endlich Zeit am Motorrad einige Wartungsarbeiten durchzuführen und die neue 12 Volt Steckdose zu montieren. Das hat geklappt, ab morgen gibt es dann wieder Strom fürs Navi. Allerdings gibt es seit heute weitere „Baustellen“ am Motorrad. In der Vorderachse sitzen zwei Kanarienvögel die sich lautstark unterhalten…so hört es sich zumindest an. Da löst sich wohl so langsam ein Radlager auf…ich werde es weiter beobachten bzw. dem „Gezwitscher“ weiter aufmerksam zuhören.

Das Motel in Crescent („Crescent Moon Hotel“) selbst sticht aus dem „Motel Einerlei“ ein wenig heraus: Es gibt Themenzimmer! Ich bekomme natürlich das Motorrad/Biker Zimmer. Jetzt noch mal kurz in den „Dorf-Supermarkt und dann ist der Tag auch schon wieder beendet. Ab morgen sollte der regen dann Geschichte sein, es geht nach NEVADA. Morgen dann mehr dazu…
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Montag, 25. September 2023

Tag 2 => „Grenzerfahrungen“ => Vancouver/Kanada – Woodland/Washington/USA

Sonntag, 24.09.23
gefahrene Kilometer: 520 km


Ich bin früh wach. Wie immer in den ersten Tagen meiner Reisen nach Kanada bzw. in die USA bin ich so gegen 03:00 morgens wach. Der Zeitunterschied lässt grüßen. Macht aber Garnichts, ich schreibe dann meist den Blog und organisiere die Strecke für den Tag im Detail, das braucht dann schon mal drei Stunden. Wenn man allein unterwegs ist, stört man ja auch keine Bettnachbarn die evtl. noch schlafen wollen.

Eigentlich wollte ich Vancouver nicht besuchen da ich heute der Grenzübergang in die USA ansteht und ich nicht abschätzen kann wieviel Zeit das in Anspruch nimmt. Zudem stehen ca. 500 km auf dem Plan. Aber nein…ich bin in meiner Lieblingsstadt in Nordamerika und fahre nicht in die City? Das geht gar nicht. Nun kommt mir wieder zu Gute so früh wach zu sein. Ab ca. 07:00 beginnt der morgendliche Berufsverkehr in die Stadt, da ist dann für ca. drei Stunden ein vorankommen nur langsam möglich (übrigens nachmittags gegen 16:00 Uhr das gleiche dann noch mal in die andere Richtung). Ich sitze um 06:00 Uhr auf dem Motorrad bei lauschigen 8 Grad Celsius (immerhin regnet es nicht) und fahre in Richtung Stanley Park. Nach nur ca. 25 Minuten bin ich da und komme genau richtig zum Sonnenaufgang. Einige Hobby Fotografen sind schon vor Ort und bauen ihre Stative auf. An der Waterfront sind einige Hochhäuser mit Glasfassaden, in den Fenstern spiegelt sich die Sonne. Ich war nun jetzt schon das vierte Mal in den letzten Jahren an dieser Stelle, es ist aber immer schön. Nun nimmt auch die Menge der Fahrradfahrer, Jogger und Inline Skater zu. Ich fahre zu einem „Tim Hortons“ und frühstücke (ein Besuch Kanadas ohne einen Stopp bei „Tim Hortons“ ist machbar, aber sinnlos 😊)

Gegen 08:30 Uhr mache ich mich auf den Weg zur Grenze von Kanada in die USA, stoppe aber unterwegs noch an einem „Walmart“ und versuche dort die neue 12 Volt Steckdose für mein Motorrad zu bekommen. Fehlanzeige, ich kaufe eine Powerbank fürs Handy, so ist sichergestellt das ich auch den ganzen Tag mein Handy für die Navigation mit Google Maps verwenden kann auch wenn das mit der neuen Steckdose nichts mehr wird. Der nächste Stopp dann an DEM Baumarkt in Kanada, einem „Canadian Tire“. Auch hier bekomme ich nicht das was ich suche, aber immerhin ein paar ähnliche Dinge (12 Volt Steckdose mit Krokodilklemmen) die mit Hilfe einer Bastelstunde und dann zumindest zum Erfolg führen könnten.

Nun also zur Grenze. Ich stoppe an der Kanadischen und habe ein mulmiges Gefühl. Beim Grenzübertritt im letzten Sommer von Alaska nach Kanada hat mir eine junge, (über-) eifrige Grenzbeamtin zu verstehen gegeben, dass ein Fahrzeug was kein kanadisches Kennzeichen hat („Lady blue“ hat ein US-Kennzeichen) nur ein paar Monate offiziell in Kanada bleiben darf und es dann raus muss. Ich habe damals ein offizielles Dokument mitbekommen welches einen erlaubten Zeitraum beinhaltete (den ich ca. 9 Monate überzogen habe) und welches ich „dringend“ (O-Ton Grenzerin im letzten Sommer) dann beim erneuten Grenzübergang vorzeigen müsse damit das Fahrzeug „offiziell“ aus Kanada ausgeführt werden kann. Ich mache es kurz: keine der Grenzer hier unten im Süden Kanadas kannte diese Art von Dokument und man sagte mir das ich nichts tun müsse. Auch meine Nachfrage ob ich wirklich nicht im Knast lande, wenn ich mal wieder nach Kanada einreise, auch ohne dieses Dokument „zu löschen“ wurde verneint. Da mache ich mir Monate lang Gedanken was passieren könnte (Strafe, Einreiseverweigerung, etc) und nun das…..

Ich stelle mich mit dem Motorrad in die Schlange in Richtung USA Grenzübergang (bis jetzt war ich ja nur bei den kanadischen Zollbeamten) und erreiche nach kurzem Warten die „Schranke“ und den Grenzbeamten der USA. …..und nun kommt es: dem Grenzer fallen mehre Türkei Stempel in meinem Pass auf und das macht ihn misstrauisch, ich muss zur Nachkontrolle in das Hauptgebäude…und da erwischt es mich dann voll. Ca. 50 Personen in einer Schlage, stehen fünf Grenzern an Schreibtischen gegenüber. Die Grenzer haben anscheint sehr viel Zeit. Nach ca. 1,5 Stunden bin ich dran und ich muss mich komplett erklären. Warum ich den des Öfteren in der Türkei war und ob ich da auch bestimmt nicht noch im Iran oder Irak war. Ich habe dem Grenzer dann erklärt das die Türkei ein Urlaubsziel für deutsche Familien ist vergleichbar, wenn er mit seiner Familie nach Cancun in Mexiko reisen würde. Das hat dann als Erklärung gereicht. Noch jede Menge Fragen (was arbeite ich, wo arbeite ich, bleibe ich irgendwo länger in den USA, von wo geht mein Rückflug, etc), dann noch sämtliche Papiere vom Motorrad vorzeigen. Registrierung, Fahrzeugbrief (Title), etc. Zum Schluss noch der Ratschlag das, wenn ich ein Motorrad in den USA abstelle es ein US-Kennzeichen haben sollte und wenn ich ein Motorrad in Kanada abstelle es ein kanadisches Kennzeichen haben sollte…so würde ich „zukünftigen“ Stress vermeiden…was immer das bedeutet…aber es scheint komplexer zu werden mit den zollrechtlichen Themen. Nach zwei Stunden bin ich raus. Mittlerweile ist die Schlange dreimal so lang. Die letzten werden wohl so ca. 5 Stunden warten müssen…jetzt weiß ich wie man sich in der Notaufnahme fühlt….. mit dem Unterschied das man hier die ganze Zeit steht.

Mittlerweile ist es schon Mittag (gut das ich so früh los bin), es ist leicht bewölkt bei angenehmen ca. 22Grad. Jetzt aber weiter, es sind noch ca. 160 km bis Seattle und danach stehen noch weitere 300 km auf dem Tagesplan. Nach ca. zwei Stunden erreiche ich Seattle. Pünktlich mit der Ankunft schlägt das Wetter um. Es regnet. Es sind zwar immer noch ca. 20 Grad aber die Stadt macht ihrem Spitznamen „Rain City“ mal wieder alle Ehre. Ich war letztes Jahr bei meiner Reise nach Alaska schon für ca. 1,5 Tage in Seattle habe mich aber für einen erneuten kurzen Stopp entschieden da die Autobahn (Interstate I-5) mehr oder weniger genau an Seattle vorbeiführt und ich es für eine kleine Abwechslung auf der doch recht langen Tagesetappe halte. Ein kurzer Stopp an der Waterfront (es wird immer noch gebaut wie im letzten Jahr) ein paar Mitbringsel gekauft und danach noch zum Kerry Park, der Stelle in Seattle wo man den besten Ausblick auf den „Space Needle“ dem Wahrzeichen von Seattle hat. Der Regen wird stärker, nach ca. einer Stunde fahre ich weiter in Richtung Süden. Auch heute habe ich wieder die Erkenntnis gewonnen das ich Vancouver schöner finde. Beide Städte werden ja gern miteinander verglichen da sie in ähnlichen Regionen am Meer liegen. Die letzten 300 km für den heutigen Tag fahre ich im Regen auf der Interstate I-5. Es ist anstrengend, die Sicht ist schlecht bei ca. 17 Grad Außentemperatur. 100 km vor dem Ziel noch ein Stopp im „Taco Bell“, ein paar Tacos gegessen (kein Vergleich mit Original mexikanischen Tacos in Mexiko. Jeder Mexikaner muss doch das Würgen bekommen wen er zu „Taco Bell“ geht). Nicht falsch verstehen..... Das „Zeug“ kann man durchaus essen, hat aber nichts mit dem Original zu tun. Nach dem Essen buche ich spontan ein Hotel per Handy App. Normalerweise habe ich immer alle Hotels im Voraus gebucht, aber heute wollte ich zelten. Bei dem Wetter fällt das aber definitiv aus. Mit der Dämmerung erreiche ich gegen 19:00 Uhr „Woodland“ in Washington. Nichts Besonderes, es ist „nur“ ein verkehrsgünstiger Ort direkt an der Autobahn I-5 der meinem morgigen Ziel (morgen dazu mehr) recht nahe liegt.

Heute muss ich nichts mehr groß an Motorradzubehör, Kleidung, etc umräumen, aber ich bin „ziemlich“ nass, Trotz Regenkleidung und Gorotex kommt nach mehrstündiger Fahrt immer was durch. Ich stelle die Klimaanlage auf „volle Pulle Heizung“ und drapiere meine Kleidung auf der Klimaanlage. Puhhh..ich muss die Tür öffnen so warm wird es in der Bude. Gegessen hatte ich ja schon (Tacos, siehe oben) so das ich gegen 21:00 Uhr ins Bett falle…..Klimaanlage aus, Tür zu, Gute Nacht

Sonntag, 24. September 2023

Tag 1 => Es geht (wieder) los: Abschnitt 4 der Strecke "Alaska bis Panama" beginnt => USA West (oder: der lange Tag)

Samstag, 23.09.23
gefahrene Kilometer: 12km

…..und wieder geht es los. Um 06.28 Uhr geht der Zug vom Helmstedter Bahnhof zum Flughafen Hannover. Ich habe ein ungutes Gefühl bezüglich der Pünktlichkeit der Bahn, im Nachhinein sollte sich die Bahn aber als einziges pünktliches Verkehrsmittel auf dieser Reise herauskristallisieren.

Es geht per Flieger los in Hannover, der Flieger kommt zu spät an, fliegt 30 min. zu spät los und steht dann, nach Landung in Frankfurt, noch 30 weitere Minuten „doof“ in einer Parkposition bevor wir aussteigen dürfen. O-Ton des Piloten: „Sie haben ja vielleicht schon gehört das es Personalmangel in der Luftfahrt gibt. Heute trifft uns das in Form von nicht vorhandenen Busfahrern“. Irgendwann kommt dann doch ein Bus zu unserer Außenposition und bringt uns ins Terminal. Zweidrittel der Passagiere müssen nun laufen damit sie ihren Anschlussflug noch bekommen. Bei mir reicht es so dass ich nicht rennen muss, aber dennoch schnellen Schrittes unterwegs sein muss. Am Gate des Fliegers angekommen, der mich nach Vancouver bringen muss, dann die Durchsage das der Flieger zu spät bereitgestellt wurde und (Achtung: ihr ahnt es schon) Personalmangel bei den Reinigungskräften herrscht und der Flieger erst mit Verspätung sauber gemacht werden kann. Verzögerung ca. eine Stunde.

Nun ja, aus der Stunde sind dann 90 Minuten geworden. Langsam fange ich an zu schwitzen, da ich nur ca. 2 Stunden Puffer in meinem Zeitplan habe. Um Ortszeit 17: 30 Uhr schließt der Laden (GA Checkpoint) für volle zwei Tage (Sonntags und Montags nicht geöffnet) wo ich mein Motorrad abholen MUSS. Ich schreibe Megan eine Mail, das sie das Motorrad im Notfall vor die Tür stellen soll, wenn ich nicht pünktlich auftauche. Sonst wäre mein Reiseplan hinfällig. Ein mulmiges Gefühl bleibt.

Nun genieße ich erstmal das Upgrade im Flieger von der Economy in die Premium Economy. Die Lufthansa (aktuell leider nur die Lufthansa ☹) bietet seit einiger Zeit die Möglichkeit bis 72 Stunden vor Flug einen Betrag nach Wahl (das Minimum wird aber vorgegeben) für ein Upgrade zu bieten. Ich habe das schon mehrfach sowohl für Premium Economy und auch für Business Class getan und hatte auch schon bei beiden Klassen Glück das ich „dabei“ war. In diesem Fall waren es von mir gebotene 100 Euro Aufpreis gegenüber dem Normal von ca. 400 Euro Mehrkosten die ein Ticket in der Premium Eco normalerweise gegenüber der „normalen“ Economy -pro Fernstrecke- kostet. Als Vergleich: Für die Business Class sind es als Mindestgebot meist so ca. 600 Euro mehr gegenüber einem Normalpreis von ca. 2.500 Euro die als Mindestgebot seitens Lufthansa aufgerufen werden. Wohlgemerkt immer pro Strecke über den Atlantik. Fazit: Für 25 Prozent des Normal-Aufpreises zur Economy bekommt man dann -wenn man ein Glückskind ist 😊- mehr Beinfreiheit, breitere Sitze, eine weiter nach hinten verstellbarer Lehne, besseres Essen und ein Paar „Drinks“ mehr.

In Vancouver angekommen Grübel ich schon vor der Landung wie ich am besten so schnell wie möglich jetzt an mein Gepäck komme, die Zollkontrolle durchlaufe und zu meinem Motorrad komme. Als ich sich die Türen des Fliegers öffnen habe ich noch knapp zwei Stunden Zeit bis der Motorradhändler schließt. Die Türen öffnen sich, ich drängle ein wenig und bin (dank der Lage der Premium Economy Sitze im Flieger) einer der ersten der den Flieger verlässt.
Vancouver ist ziemlich gut organisiert. Überall stehen so Self-Service Automaten herum wo man seinen Pass scannen muss und die Übliche Fragen muss. Bleiben sie um zu arbeiten, haben sie Obst dabei oder evtl. Drogen dabei, Bargeld über 10.000 Euro? Alles ordnungsgemäß mit Nein beantwortet…dann zum Zoll. Welcher Zoll? Wunderbar. Keiner mehr die doofen Fragen stellt. Es gibt einen Ausdruck an dem Automaten, den gibt man noch im Gehen einer Person vom Zoll in die Hand, fertig. Sehr gut, sehr schnell. Kein Vergleich mit den Schlangen am Zoll an US-Flughäfen!

Nun zum Gepäckband. Während ich warte, die vorab besorgte Handykarte ind Handy eingebaut. Ohne am Ziel Online zu sein (Uber bestellen, Google Maps) fahre ich solche Touren nicht mehr …sehr wichtig meiner Meinung nach. Das Gepäck ist da, unter den „interessierten“ Augen der Passagiere direkt am Kofferband Mopped Klamotten aus dem Koffer, gleich hier umziehen. Warum: es regnet ☹, 15 Grad. Nachher muss alles schnell gehen und ich habe keine Lust auf dem Parkplatz des Händlers im Regen mich umzuziehen. Noch ca. 75 Minuten bis der Mopped Händler schließt. Jetzt schnell per Handy ein Uber Taxi bestellt, raus aus dem Flughafen. Ahhhhh, sehr gut organisiert, überall sind Fahrspuren ausgeschildert, wo Autos von Privatleuten halten dürfen, wo Uber Taxis halten, normale Taxis. Alles getrennt und gut organisiert und beschildert…Grüße zum Berliner Flughafen, evtl. hätte sich da hier mal jemand vorab anschauen sollen.

Mein Fahrer, ein Inder mit Turban, kommt nach wenigen Minuten. Noch 70 Minuten Zeit. Wir quatschen ein wenig (er fährt 300 km pro Tag/ ca. 10.000 km für Uber pro Monat und schwört auf die Qualität von Honda Autos) und ich erläutere ihm meinen „tight schedule“ (engen Zeitplan). Er gibt Gas…. Ich schreibe Megan aus dem Auto: BITTE WARTE AUF MICH.


VIER Minuten bevor der Laden schließt erreiche ich dann den Motorrad Händler „GA Checkpoint“ im Vorort Port Coquitlam. Es sind gut 45km vom Flughafen hierher, die Fahrt hat in der Nachmittag Rushhour gut 70 Minuten gedauert. Fahrpreis gut 50 Euro (was ich als fair empfinde, für die Dauer, die Strecke und das Kostengefüge in Kanada). Zwei Damen haben auf mich gewartet, eine davon ist eine junge Frau namens Megan. Wir kannten uns bisher nicht, da Wolfgang (oder Thomas) bisher immer die Kawasaki vor Ort bei ihr abgegeben hatten. Cool finde ich das es junge Frauen als Motorradverkäuferinnen gibt. Bei uns ja eigentlich gefühlt eher eine Männerdomäne. Schnell noch eine kleine Gebühr bezahlt für den Wechsel eines Schlauches (Wolfgang hatte die Maschine mit einer Schraube im Vorderreifen abgestellt) und den Austausch eines Spiegels…und schon stehe ich draußen im leichten Nieselregen….und das Rollo des Motorradladens geht hinter mit abwärts. Puuh, erst mal durchatmen und dann die mitgebrachten Dinge aus dem Reisekoffer umgepackt. Den Koffer findet dann Megan am Dienstag vor ihrer Tür und kann diesen -so hatte ich es mit ihr besprochen- entsorgen.

Nun die mitgebrachten Softbags/Weichgepäcktaschen montiert. Naja, da passt nicht wirklich viel rein, aber Wolfgang hatte vorab bei seiner letzten Reise im Juli die ziemlich teuren Alukoffer des Motorrads abgebaut und per Post nach Alaska gesendet. Warum? Dazu am Ende der Reise dann mehr Infos.

Jetzt noch Navi angebaut und los. Navi funktioniert nicht. Mist. Warum nicht, hmmm? Wolfgang hatte schon vorab gesagt das er bei der Abstellung erst gemerkt hat das mit der 12 Volt Steckdose irgendwas nicht in Ordnung ist. Egal. Navi bleibt dann heute halt aus. Handy in den Tankrucksack gesteckt (siehe oben…Handykarte wichtig!) und per Handy zum 12 Kilometer entfernten Hotel navigiert. So richtig toll ist das Aktuell nicht, Zu viele Dinge auf dem Mopped die zu schlecht verstaut sind, kein Navi, es regnet. Egal, bis zum Hotel muss es gehen.

Langsam werde ich müde. Der Tag war schon ziemlich lang. Aber noch ist keine Zeit zum Ausruhen. Ich beziehe mein Hotel. Dank eines Zimmers im Erdgeschoss („First Floor please“…...in den USA/Kanada ist der 1. Stock IMMER das Erdgeschoss !) parke ich direkt vor meinem Zimmer. Im letzten Licht muss erst mal sämtliches Gepäck von dem Motorrad runter und ich demontiere dafür die Sitzbank und die Seitenverkleidungen der Maschine um zu wissen was mit der Steckdose los ist. Ohne Steckdose keine Lademöglichkeit für Handy/Navi etc…nicht gut. Es scheint irgendwo ein Kabelbruch zu sein. Ich benötige dringend eine neue Steckdose. Morgen früh dann als erstes in den Walmart. In der KFZ-Abteilung sollte sowas zu finden sein. Und übrigens: morgen ist Sonntag, machts nichts, der Walmart hat trotzdem ab 07:00 Uhr geöffnet.

Nun noch alle Gepäckrollen im Zimmer ausgeleert um zu checken, was habe ich den eigentlich alles an Ausrüstung da? Nach einem Jahr weiß man nicht mehr so ganz genau was noch da ist, zumal Wolfgang einiges Zeugs zusammen mit den Koffern nach Anchorage gesendet hat. Ergebnis: es ist Zuviel, gerade in Kombination mit den Weichgepäcktaschen die ich mitgebracht habe und wo ziemlich wenig reinpasst, lässt sich das nicht alles sicher und gut auf dem Motorrad verstauen. Ich finde einen Müllsack in unserem Gepäck und werde jetzt ca. ein drittel der Dinge entsorgen die ich nicht benötige, vorrangig die sich schnell und günstig beim nächsten Mal erneuern/austauschen lassen. Einige Planen, Tüten, eine alte Tasche, der riesige Gaskocher den ich mal in Kanada gekauft habe, ein älterer Topf…alles muss weg.

Die ganze Aktion zieht sich weitere zwei Stunden und gegen 21:00 Uhr Ortszeit (06:00 Uhr früh zuhause) „darf“ ich endlich schlafen. Der „lange Tag“ ist vorbei, ich war 26 Stunden auf den Beinen, eigentlich wollte ich noch was essen…aber egal, heute möchte ich nur noch schlafen. Gute Nacht!

 

        

Sonntag, 20. August 2023

……noch gut vier Wochen….Dann geht es (wieder) los: Abschnitt 4 der Strecke "Alaska bis Panama" beginnt => USA West !

Der letze Eintrag in diesem Blog, der meine Motorradstrecken auf der Panamericana in den USA (plus Nebentouren !) beschreibt, ist von 2020 ! Damals sind Corona-bedingt alle Vorplanungen und die eigentliche geplante große USA Tour "ins Wasser gefallen". Aber JETZT geht es wieder los....

Zur vorab Erklärung bzw. Einleitung: Die Kennzeichnung der Tourenbezeichnung bezieht sich auf die Regionen der Panamericana:

Die Kennzeichnung 1 bezieht sich auf Touren die überwiegend in Kanada stattgefunden haben / stattfinden werden
Die Kennzeichnung 2 bezieht sich auf Touren die überwiegend in Mexiko stattgefunden haben / stattfinden werden
Die Kennzeichnung 3 bezieht sich auf Touren die überwiegend in Alaska stattgefunden haben / stattfinden werden
Die Kennzeichnung 4 bezieht sich auf Touren die überwiegend in den USA stattgefunden haben / stattfinden werden
Die Kennzeichnung 5 bekommen dann zukünftig die Touren in Mittelamerika / stattgefunden haben / stattfinden werden

hier folgt nun also der Tourabschnitt Nr.4 …

....vor ca. 4 Wochen hat Wolfgang unsere Kawasaki KLR 650, wie seit 2019 bei jedem Tourende, in Vancouver bei „GA Checkpoint“ (Yamaha Händler in Port Coquitlam, einem Vorort von Vancouver abgestellt. Wolfgang hatte bei dieser letzten Tour innerhalb von 50 Tagen das südliche Kanada (incl. Vancouver Island) und die nördliche USA bereist.
Wolfgang hatte während seiner Reise wieder gut 10.000 km „abgespult“ und die KLR 650 nun mit einem Tachostand von ca. 37.000 Meilen ( = ca. 59.500 km) abgestellt.

Ich werde die KLR 650 in Vancouver wieder übernehmen und grob der Küste der USA in Richtung Süden folgen. Lasst euch überraschen welche Orte im Westen der USA auf meiner Tour besuchen werde.


Dieser Blog hier behandelt meine Touren in den USA (exclusive ALASKA). In den Nebenblogs findet ihr die Touren in Alaska, Kanada und Mittelamerika. Hier der Verweis bzw. die Links der Nebenblogs:

www.frankbordtfeld3.blogspot.com (Touren in Mittelamerika)

www.frankbordtfeld4.blogspot.com (Touren in Alaska und Kanada)

 

 


 

Sonntag, 21. Juni 2020

nun ist es amtlich: Tour in der geplanten Form fällt aus :-(

 













...leider ist es nun "amtlich". Eine Einreise in die USA (und ebenso nach Kanada) ist weiterhin für mich (und alle anderen deutschen Staatsbürger) nicht möglich. Ich komme somit an meine Motorräder, welche aktuell in Seattle/USA und Vancouver/Kanada auf mich warten NICHT RAN !

Aber: Europa ist wieder geöffnet :-) Um die Freizeit die ich ja eigentlich für die USA Tour mit meinem Arbeitgeber vereinbart hatte nicht ungenutzt verstreichen zu lassen werde ich eine Ersatztour nach Griechenland unternehmen. Natürlich gibt es dazu wieder einen Blog.
Für den Sommer 2020 geht es nun ab sofort hier weiter (klicke den Link !)

USA Sommer-Corona-Ersatz-Tour: Griechenland !




Samstag, 28. März 2020

"the fucking Virus"...ändert alles ! aktuell ist nicht klar ob die Motorrad-Reise wie geplant stattfindet !

Es ist jetzt Ende März und jetzt schlagen die ungeplanten aber nun unvermeidlichen Änderungen hier ein.

Die wichtigste Änderung: meine Tochter bricht ihren geplant 10 monatigen Aufenthalt in den USA jetzt aus Sicherheitsgründen ab und kommt früher als geplant nach Hause. Dies ist dem geschuldet das die Agentur die Sicherheit vor Ort in den USA nicht mehr gewährleisten kann und im Notfall (wenn die Gastfamilie erkrankt) keine kurzfristigen Umplatzierungen oder Rückflüge organisieren kann/könnte.

Das bedeutet in Folge das der gemeinsame USA Familienurlaub (ein Jahr Planung für die Katz..) im Juni nun definitiv abgesagt ist. Ich habe alle Hotels, etc in den USA storniert. Ich selbst hatte meinen Flug im Juni noch aufrecht erhalten, hier war Plan "B" ist das ich allein in die USA fliege um meine Motorrad-Reise dann im Juni durchzuführen. Jetzt (April 2020)ist die Entscheidung getroffen das Ganze noch einmal zwei Monate nach hinten zu verschieben. Ich habe jetzt meinen Flug (und meinen Urlaub) auf August 2020 verschoben. Das ist jetzt der letzte "Slot" (Plan "C") der möglich wäre in diesem Jahr. Ob das klappt entscheidet sich wohl grob im Juni. Ich muss die Infektionsentwicklung in den USA (und die mögliche Reisefreiheit dort) weiter beobachten. Aktuell ist ja zusätzlich auch noch das Einreiseverbot in den USA für Ausländer in Kraft.


Erschwerend kommt nun noch hinzu, das Wolfgang (mit dem ich ja die KLR 650 teile) nicht wie geplant Ende Juni nach Kanada fliegen kann um die KLR aus Vancouver abzuholen und seine geplanten Trip nach Anchorage durchzuführen. Kanada hat Einreisestop bis Ende Juni und droht darüber hinaus mit 14 Tage Pflicht-Quaratäne wenn man dort aus dem Ausland einreisst. Als wäre das nicht schon genug "Trouble", kann Wolfgang seinen geplanten Unrlaub (der bis Ende Juli geht) wohl nicht weiter verschieben (Vorgabe Arbeitgeber)

Eine Idee ist jetzt (damit sowohl Wolfgang und ich wenigstens "irgendwie" reisen können) das Wolfgang Anfang Juli nach Seattle fliegt und die BMW für seine Trip nimmt. Die BMW steht aktuell ca. 30 km südlich von Seattle in einem storage) Wolfgang könnte als erstes versuchen mit der BMW nach Kanada zu kommen und die Reise in Whitehorse/Yukon dann zu beenden (dann hätte ich nicht -wie eigentlich geplant- im nächsten Jahr die KLR in whitehorse sondern die BMW vor Ort...würde mir auch passen). Im Gegenzug würde ich im August nach Vancouver fliegen und die KLR für die USA Durchquerung nehmen. ...sollte die Kanada Einreise von Wolfgang nicht klappen (weiterhin Einreisestop im Juli ?) würde Wolfgang in den USA grob Richtung Osten fahren ab Seattle und ich würde die Maschine dann "irgendwo" in den USA Anfang August übernehmen. Wo genau.....müssten wir spontan absprechen.

Hängt aber auch noch davon ab ob die crazy Ami´s nun auch Quarantäne bei Wechsel des Bundesstaates innerhalb der USA einführen bzw. aufrecht erhalten. Zur Zeit gilt diese Regel schon in einigen Staaten.


Fazit: ich habe zwei Motorräder im Abstand von ca. 250 km in den USA und Kanada stehen UND KOMME AN BEIDE MASCHINEN NICHT RAN 😡😤😭😖

Alles Sch....e und echt SUPER DYNAMISCH aktuell😤😢 


Dienstag, 24. Dezember 2019

....5 Tage auf hoher See...bloß nicht (DEN) einen Container verlieren !

...jetzt ist die COSCO PHILLIPINES mit ihrer wertvollen "Mopped-Fracht" erstmal 5 tage auf offener See bis sie am 29.12. New York City erreicht. Hoffentlich sind keine Eisberge im "Weg" :-)

 

Montag, 16. Dezember 2019

Klappe ist zu...Mopped ist nun in der "Kiste"

So..heute (16.12.19) war es nun soweit. Die eigentliche Verladung in den riesigen Container mit ca. 15 anderen Motorrädern. Oben rechts die BMW 650 GS DAKAR von Olli, unten rechts meine BMW 650 GS Sertao.

Ab Heidelberg gehen die Maschinen nun per LKW im Seecontainer nach Antwerpen, dort auf das Schiff und kommen dann in Savannah/Georgia an. Dann geht der Container von dort per LKW nach Orlando, wo die Moppeds im Speditionslager dann auf uns warten.

Ich lasse mein Motorrad allerdings noch weiter (von Orlando) nach Seattle transportieren. Dort hat unser Spediteur ein weiteres Lager zur Verfügung. Ollis Maschine bleibt in Orlando da ich nach meiner Sommertour mein Motorrad wieder in Orlando abstelle. Dann sind dort wieder beide Motorräder von uns vereint und Olli und ich können im Herbst von dort gemeinsam in Richtung Mexiko starten.


Donnerstag, 24. Oktober 2019

Update bezüglich "welche Strecke" ?

Wie ihr im vorherigen Post ja lesen konntet nehme ich nun nicht die Kawasaki KLR 650 (die fährt ja mein "KLR-Mitbesitzer" Wolfgang ab Ende Juni 2020 wieder hoch nach Anchorage/Alaska) sondern die BMW 650 Sertao für meine Tour im Sommer 2020 für die USA Durchquerung. Start ist Seattle, der Endpunkt ist dann für mich nach der Sommertour Orlando/Florida.

Hintergrund ist das die Anschlusstouren (Herbst 2020, Frühjahr 2021) dann nahtlos ab Orlando bzw Mexiko City (siehe auch Nebenblogs !) anschließen können und die KLR weiter in der "Nähe" vom Yukon/Kanada und in der Nähe von Alaska bleibt wo ich auch noch mal hin möchte in den nächsten Jahren.

Wie eingangs kurz erwähnt hier noch die Info das ich die "Hälfte" der KLR mittlerweile an Wolfgang verkauft habe und wir eine "Fahr -und Kostengemeinschaft" für die KLR gegründet haben. So steht das Motorrad nicht nur rum und die Kosten halten sich für jeden von uns auch in Grenzen. Eine klassische "win win" Situation


Für die Tour im Sommer 2020 bedeutet das für mich jetzt einen Gesamtumfang von 6.500 km (nicht Meilen :-). Bei weglassen von Chicago und überqueren des Lake Michigan in Milwaukee mit einer Fähre werden es noch mal ca. 500 km weniger !)
Es gibt grob drei "mentale" Teilabschnitte/Reiseabschnitte für mich:

-Seattle nach Rapid City
(über Highway Nr. 2 durch die Natur und den Glacier Nat. Park) ca. 2.100 km


-Rapid City nach Detroit (über Milwaukee oder Chicago) 1.900 vermutlich
eher langweilige 😞 Kilometer durch den mittleren Westen

-Detroit nach Orlando (z.T. über den Blue Ridge Parkway und evtl. über Atlanta) 2.000 km

Sollte es eng werden lasse ich evtl Dinge "weg"...aber das ist nun der Plan für 14 Fahrtage.
450 km pro Tag werden es dann wohl, die Alaska Tour hat aber gezeigt das das machbar ist.


hier die (grob) geplante Strecke im Bild:

Update bezüglich "welches Motorrad" ?

Nachdem sich in den letzen Wochen die Planungen immer weiter verfeinert haben und auch klar ist das Olli und ich gemeinsam die Strecke Orlando-Mexiko City (Herbst 2020) und Mexiko City-Panama (Frühjahr 2021) zusammen fahren hatte dies auch Auswirkungen auf meine Motorrad und Streckenwahl für den Sommer 2020.

Da unser Spediteur uns die Möglichkeit offeriert hat unsere BMW´s in Orlando längerfristig unterzustellen und sogar Möglichkeiten hat innerhalb der USA für einen fairen Preis die Maschinen transportieren zu lassen, habe ich mich dazu entschlossen nicht die KLR ab Vancouver für meine Sommertour zu nehmen, sondern die BMW 650 Sertao.
Mein Mitfahrer Olli nimmt ebenfalls eine BMW 650 GS Dakar und wir haben nun beide Moppeds an einem langen Tag per Anhänger nach Heidelberg "gekarrt".

Ab Heidelberg gehen die Maschinen nun per LKW im Seecontainer nach Antwerpen, dort auf das Schiff und kommen dann in Savannah/Georgia an. Dann geht der Container von dort per LKW nach Orlando, wo die Moppeds im Speditionslager dann auf uns warten.

Ich lasse mein Motorrad allerdings noch weiter (von Orlando) nach Seattle transportieren. Dort hat unser Spediteur ein weiteres Lager zur Verfügung. Ollis Maschine bleibt in Orlando da ich nach meiner Sommertour mein Motorrad wieder in Orlando abstelle. Dann sind dort wieder beide Motorräder von uns vereint und Olli und ich können im Herbst von dort gemeinsam in Richtung Mexiko starten.

Somit ist beschlossen: ich nehme meine BMW 650 Sertao für die Durchquerung der USA im Sommer 2020. Start Seattle / Ende Orlando




Anbei Fotos von der Motorradabgabe in Heidelberg.








Freitag, 9. August 2019

Start für Leonie in die USA. "Let´s go to Sterling/Kansas and Houston/Texas"

Nun ist es also soweit. Meine Tochter Leonie nimmt den Flieger am 07. August morgens um 08.30 Uhr von Hannover in die USA. Es herrscht gedämpfte Stimmung...zumindestens bei den Eltern 😢

ABER: wir wollten es ja so..außerdem ist das der definitive "Startschuss" für die USA Thematik 2020, die ja aus dem Aufenthalt meiner Tochter in den USA plus "elterlichem Besuch" am Schluss des Aufenthaltes, plus gemeinsamen Familienurlaub, plus Motorrad-Urlaub besteht. Also müssen die Eltern jetzt tapfer sein und 10 Monate im "Empty Nest" zuhause duchhalten.

"Mach et jut" ( MJ) ....liebe Leonie, see you in nearly 10 month in Houston/Texas.


Montag, 8. Juli 2019

wow...mittlerweile ist dieser Blog auch auf "panamericana.info" verlinkt

"panamericana.info"...coole Internetseite die viele, viele Infos zusammenfasst.
Auch sind jede Menge Blogs zum Thema dort "angepinnt".
Unter anderem auch mein Blog.. 👍💪

siehe Foto..... Mehr auch auf der entsprechenden Internetseite: panamericanainfo.com




 

Sonntag, 23. Juni 2019

Nach der Reise (2019) ist VOR der Reise (2020) => bisher sieben Tourvorschläge erarbeitet (Tour A bis G)

Nun bin ich also seit ca. 10 Tagen aus Alaska/Kanada (siehe Nebenblog unter Alaska/Kanada 2019) wieder in der "Heimat" und ich finde es wird Zeit daraus "zu lernen" was die letzte Tour an Erfahrungen gebracht hat. Ich schreibe mir z.B. gleich nach so einer Tour auf was bezüglich Ausrüstung/Klamotten/etc. vor Ort gut geklappt hat bzw. was ich benötigt habe bzw was nicht. So kann ich beim nächsten Kofferpacken auf diese "Good Practice" zurückgreifen und brauche nicht unnötige Dinge mitschleppen.

Diese "frischen" Erfahrungen möchte ich an dieser Stelle auch für die Tourplanung 2020 einbringen/verwenden. Auf das eigentliche Fazit aus der 2019er Tour möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, das könnt ihr hier nachlesen: Fazit Alaska/Kanada Tour 2019


Aber: So lange die Eindrücke aus 2019 noch frisch sind möchte ich diese Erfahrungen in die Planungen für 2020 mit einfließen lassen. Nachdem ich nun die letzten Tage darüber nachgedacht habe was mir gut gefallen hat und wa eher nicht bin ich zu folgenden grundlegenden und maßgeblichen Entschlüssen für die nächste Tour gekommen:


  • Mit dem Motorrad machen US-Städte (im Detail: Stau auf den Straßen und herumlaufen in der City in Motorradklamotten ) eher weniger Spaß. Noch deutlich weniger Spaß macht es wenn dazu auch noch sommerliche Temperaturen vorherrschen.
  • Naturhighlights ziehe ich Städten -wenn ich mit dem Motorrad unterwegs bin-vor.

Wenn ich mit dem Auto und der Familie unterwegs bin, dreht sich das Ganze um, dann sind eher Städte und weniger Natur angesagt. Das iegt aber auch daran das meine Damen nicht so "natur-affin" sind.

Da die nächste Motorradtour im Sommer stattfinden wird (Am 23. Juni 2020 startet meine Motorradreise in Seattle und endet am 09. Juli 2020 in Orlando an der Ostküste der USA) werde ich das Thema Städte also minimieren. Ziel sind dann eher Naturhighlights und/oder Dinge die meine Damen eh nicht interessieren (wie z.B. Autoausstellungen, Luftfahrtausstellungen, evtl. Besichtigung von Kriegsgerät/schauplätzen, etc).

In den letzen Monaten habe ich in diesem Blog sieben Touren ausgearbeitet, die ich theoretisch in meinem avisierten Zeitraum von 3 bis 5 Wochen (Dauer ist noch unklar) fahren könnte. Bezugnehmend auf die Sommerthematik werde ich (nach heutigem Stand) für eine "nördlich gelegene West-Ost Tour" entscheiden.



Der Einstieg wird in Seattle erfolgen und das Tour-Ende wird in in Orlando sein. Das Ganze wären dann ca. 6.500 km incl Rapid City/South Dakota (das ist ein "Must see" für mich)  incl Detroit (Ford Museum...da steht z.B. das Cabrio in dem Kennedy erschossen wurde...ich interessiere mich für die Geschichte von JFK )




Sonntag, 25. November 2018

"Tourvorschlag G".."get your kicks on Route 66"

Es sind noch ca. 1,5 Jahre bis zum Start..im Prinzip also eine lange Zeit. Wirklich ?
Eher nicht, wenn man bedenkt das der geplante Abbau des Langzeitkontos meiner Frau ein Jahr vorher bei Ihrem Arbeitgeber beantragt werden muss und ich immer (wenn möglich) ein Jahr im Vorraus die Flüge buche, bleiben und noch ca. 7-8 Monate bis die Strecken/Abläufe etc "fest" sein sollten. Dies ist umso wichtiger da ich im Prinzip drei verschiedene Teiltouren plane und die unabhängig vom Austauschaufenthaltsort meiner Tochter in den USA fix sein müssen....und auch "zusammen passen" müssen. Warum ? Nun, teilweise bekommen die Austauschschüler erst 4 Wochen vor Abflug in die USA ihre Austauschfamilie und somit ihren Aufenthaltsort (alle Bundesstaaten außer Hawaii sind somit möglich) genannt. Das ist für meine Planung benzüglich Freizeit (siehe Arbeitgeber oben) und Flüge deutlich zu spät. Insofen plane ich drei verschiedene Reise-Abschnitte die dann kombiniert werden und sich zu einem Gesamtzeitraum von ca. 7 Wochen summieren:


Abschnitte bzw. Teilreisen:

1.) Start ist am Austausch-Aufenthaltsort meiner Tochter. Dort ca. 3-7 Tage Aufenthalt

an diesem Ort zum kennenlernen der Locations und der Gastfamilie meiner Tochter.

2.) Inlandsflug, dann Touristische Rundreise mit der gesamten Familie zu Orten die meiner Tochter und meiner Frau gefallen 😁. Hier wurde nach mehrmonatigem "Überlegen" der Wunsch "Südstaaten" geaüßert. Somit vermutlich Inlandsflug vom Aufenthaltsort meiner Tochter dann gemeinsam nach Dallas und ca. 10 Tage "one way" Mietwagen-Reise u.a. entlag des Mississippi (Dallas/New Orleans/Natchez/Memphis/Nashville/Atlanta)

3.) Familie fliegt nach Hause, ich fliege nach Vancouver und starte meine Motorrdreise zum Endpunkt meiner Wahl


Nach dieser etwas längeren Einleitung nun zum Tourvorschlag "G" der eigentlichen Motorradtour der gegenüber den vorherigen Tourvorschlägen nun die Südstaaten "außen vor" lässt da diese ja (siehe oben Punkt 2.) nun mit der gesamten Familie erkundet werden. Der westliche Teil der Tour (ich starte ja in Anchorage da dort mein Motorrad steht) bis Chicago ist im wesentlichen gleich einiger bisherigen Tourvorschläge, neu ist hier aber das ich dann weiter die  "Route 66" fahre. Dies ist nicht dem geschuldet das ich totaler Fan der "Route 66" bin sondern das es eine super Möglichkeit ist "neben der Autobahn" zu fahren und auch noch mal das ein oder andere Highlight in der sonst eintönigen Landschaft zu erblicken da diese Strecke ja gut in Reiseführern dokumentiert ist. Bei den "Highlights" denke Ich da grob an den 60er Jahre Style mancher Diner´s oder Tankstellen. Sollte die Zeit dann mal knapp werden ist man jederzeit schnell wieder auf der oft parallel der Route 66 verlaufenden Interstate. Die Original "Route 66" war einst ca. 2.500 Meilen lang, wir reden also ab Chicago von einer Strecke von gut 4.000km und da es von Vancouver bis Chicago auch ca. 4.000 km sind passt die Strecke gut in die von mir anvisierten 7.000-8.000 km Gesamtstrecke.

Übrigens: den Arizona-Teil der "Route 66" (Williams/Flagstaff) bin ich teilweise schon per Mietwagen in einem der letzten Familienurlaube gefahren. Daher weiß ich da man von der Route 66 nicht überall Highlights  erwarten sollte. Manche Dinge lohnen da echt nur für einen kurzen Fotostopp und die Strecke lebt oftmals eher vom Motto "der Weg ist das Ziel"


Endziel für mich wäre dann (nach aktueller Überlegung) vermutlich Las Vegas.
Warum Las Vegas ?


Los Angeles als eingentlichen Endpunkt der "Route 66" kenne ich zur Genüge (auch den Endpunkt der "Route 66" auf der Santa Monica Pier), insofern würde ich Los Angeles "abklemmen". Las Vegas als Endpunkt bietet sich für mich "mehr" an, da die Wege vom Flughafen in die Stadt (anders als im riesigen L.A.) sehr kurz sind, es günstige Übernachtungsmöglichkeiten gibt und die mexikanische Grenze (ich denke da schon an 2021) nicht weit ist. Las Vegas ist aus Europa gut per Flieger zu erreichen. Außerdem habe ich schon recherchiert das es dort einen Händler gibt der ein Winter Storage anbietet.
(motorcycle Storage in Las Vegas ! Wichtig damit ich die Tour dort in 2020 beenden kann und in 2021 dort starten kann. Das wäre dann hier: las vegas motorcyle storage
oder hier:
gsmotoadventures


 And now: "Frank proudly presents"..."Tour G" 😊




Ihr fragt euch jetzt sicher warum ich solch eine merkwürdige Streckenführung wähle (jeder andere würde vermutlich an den Küsten bleiben oder komplett einmal "quer durch" fahren). Antwort:  Ich die USA mal in "Kuchenstücke" unterteilt (siehe auch letzter Post vor diesem hier) und dort sieht man dann das ich einige Ecken/Kuchenstücke halt schon kenne. Mein Ziel ist es ja "neues" zu entdecken. Wenn ihr die "Kuchenstücke" euch jetzt mal anschaut, versteht ihr auch meinen aktuellen Tourvorschlag 😎 

Here is the "cake":




Die blaue Tour basiert auf dem oben genannten Touvorschlag G " Vancouver bis Chicago" plus Route 66 => Chicago bis Las Vegas". Die enthaltene olivgrüne Tour deckt die Familientour per Auto (aktuelle VOR der Motorradtour geplant) mit dem Schwerpunkt Südstaaten plus Texas ab.


Übrig bleiben jetzt noch die "Kuchenstücke" Nr. 6/3/9 (betrachtet von Süde nach Nord) die sich bei einer späteren Tour (2022 ?, siehe auch Nebenblog 2021 Mexiko/Panama bis Miami) evtl. sehr gut kombinieren lassen. Aber das ist nun noch laaaange hin. Aber aufgrund der Start und Endpunkte (ich muss ja eine Motorradabstellung vor Beginn jeder Reise planen) muss ich die einzelnen Reisen schon etwas vernetzt im Kopf haben und teilweise parallel planen.






Samstag, 17. November 2018

meine persönliche "Smiley-Landkarte" der USA zum finden meiner bevorzugten Reisestrecke...

...vier Wochen USA-Motorradtour hören sich ziemlich lang an. Ist aber für die USA ein (zu) kurzer Zeitraum um "alles" zu sehen. Mein Ziel ist es wärend der Reise Dinge zu sehen/kennen zu lernen die ich während meiner meine bisherigen sechs USA Aufenthalten (in den letzen 25 Jahren) noch nicht gesehen habe. Schnell stellt sich bei der Planung aber heraus...alles geht nicht. Daher habe ich die USA mal in Kuchenstücke aufgeteilt (10 Stück an der Anzahl) und habe vermerkt welche "Kuchenstücke" ich gut (grüner Smiley), teilweise (grauer Smiley) oder gar nicht (roter Smiley) kenne.

Mein Ziel ist nun das die gewählte Strecke sich so zusammensetzen soll, dass ich mindestens zwei Kuchenstücke mit roten Smiley per Motorrad befahren "kann". Des weiteren wird ein "drittes rotes Kuchenstück" vermutlich bei dem anschließenden (oder vorherigen) Familienurlaubs erkundet.

Wenn mann diese Wünsche meinerseits nun zu Grunde legt gibt es bezüglich der möglichen Motorradstrecke nun schon eng, da die "roten Smileys" im Prinzip der Ostküste "der Länge nach" entsprechen bzw. die Mitte der USA abdecken. Da ein Start an der Westküste gesetzt ist, wird es für die östlichen "Kuchenstücke" (zumindestens in diesem Urlaub) nun relativ eng.

Gesetzt ist unter anderem:

1. Der Start in Vancouver da dort mein Motorrad steht.
2. Des weiteren sollte das Motorrad am Ende der Reise möglichst nicht allzu weit von der mexikanischen Grenze entfernt stehen da vermutlich in 2021 Mexiko und Mittelamerika ansteht.
3. Am Zielort muss ein "Winter storage" bei einem Motorradhändler möglich sein.
4. maximal 8.000 km Gesamtstrecke, besser "nur 7.000 km

Mit diesen Infos im Kopf kann ich nun also die nächsten Monate weiter grübeln...........siehe Karte: